HOLZDÄMMSTOFFE

 

Dämmstoffe aus Holz verfügen nicht nur über gute Dämmeigenschaften, sondern besitzen nebenbei noch einige wesentliche Qualitäten. Durch die Diffusionsoffenheit können Wasserdampf und Gase problemlos durchdringen und Feuchteschäden vermieden werden. Dämmprodukte aus Holz besitzen eine ausgezeichnete Feuchteregulation um ein gesundes Wohnklima zu schaffen und können durch das gute Wärmespeicher- vermögen das Raumklima auch konstant halten. Aufgrund der Bauart der Holzdämmplatten durch die hohlen Fasern im Innenbereich erreicht man eine ausgezeichnete Schalldämmung.

Holzdämmplatten zeichnen sich durch eine leichte Verarbeitung aus und können auch als Ausgleichsmaterial für eine notwendige Bodenhöhe verwendet werden.

 

Holzdämmplatten schützen vor Kälte im Winter. Sie verfügen über eine hohe Wärmedämmleistung und eignen sich dadurch hervorragend für Wärmedämmkonstruktonen. Dadurch gibt es verschiedene Einsatzgebiete für die Innen- und Aussendämmung.

 

Holzdämmplatten schützen vor Hitze im Sommer. Sie speichern während des Tages im Dach und in den Wänden die Hitze ohne das Raumklima übermäßig zu belasten.  In der Nacht wird die Wärme wieder nach außen abgegeben.

 

Holzdämmplatten schützen vor Luft- und Trittschall. Sie ermöglichen schalltechnisch hochwertige Konstruktionen.

 

Holzdämmplatten verhindern eine schnelle Brandausweitung durch eine sehr geringe Erwärmung. Durch eine richtige Konstruktion können Feuerwiderstandsklassen bis F 90 erreicht werden.

 

Holzfaserplatten werden im Naßverfahren hergestellt und ohne fremde Bindemittel verpresst.

 

Durch eine Dämmung mit Holzfaserplatten wird eine atmungsaktive Gebäudehülle geschaffen und somit ein spürbar behagliches Raumklima.

 

Durch eine große Produktvielfalt werden sämtliche Anforderungen einer modernen Gebäudedämmung erfüllt.

Anwendungsbereiche

Dämmstoffe aus Holz eignen sich für vielseitige Anwendungen:

  • Wärmeschutz
  • Hitzeschutz
  • Schallschutz
  • Brandschutz
  • Schutz vor Bodenkälte
  • Trittschalldämmung
  • Aufsparrendämmung erzielt bauphysikalisch die beste Wirkung durch Vermeidung von Kältebrücken.
  • Zwischensparrendämmung besonders geeignet bei Althaussanierungen.
  • Zwischenwanddämmung mit einfacher oder doppelter Beplankung zur schnellen und einfachen Montage bei Innenwänden mit Metall- oder Holzkonstruktionen inkl. sehr gutem Schallschutz.
  • Dämmung bei Zwischendecken, sichtbar oder nicht, auch als Trittschallschutz geeignet.
  • Trockenboden für Dielen, Parkettböden, Beläge und Teppich mit exzellenten akustischen Eigenschaften, fußwarm.
  • Dämmung der Massivwand bei hinterlüfteten Fassaden mit hoher Wärmespeicherfähigkeit, diffusionsoffen.
  • Winddichtung außen und Wärmespeicherung innen beim konstruktiven Holzbau.
  • Wandinnendämmung wenn außen keine Möglichkeit besteht von Betonteilen (denkmalgeschützte Gebäude).
  • Schüttschutz von Kelleraußenwänden
  • Schutz empfindlicher Oberflächen
  • Tiefbau
  • Verpackungen
  • Konstruktive Trennung